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La Réunion / Mauritius / Dubai - Reisebericht von Gabi & Wolfgang

29. September bis 15. Oktober 2004

Nach einer langen, anstrengenden aber komfortablen Reise von München über Dubai und Mauritius nach Réunion, kamen wir dort etwas erschöpft aber schon gespannt auf die nächsten Tage an. Wir wurden herzlich von der dortigen Reiseleitung empfangen.

Mit Voucher, Landkarte und Reiseführer ausgestattet begannen wir eine eindrucksvolle und aufregende Rundreise, um und durch Réunion. Unser Auto stand schon bereit und wir konnten starten.

Reunion ist eine herrliche Insel die allerlei zu bieten hat. Angefangen von den drei alten Vulkankesseln - Maido, Cilaos und Salazie - die man teilweise mit dem Auto erreichen oder nur aus 250m Höhe besichtigen kann.

Umgeben von einer sehr üppigen Vegetation erreicht man über meist gut ausgebaute Straßen wunderschöne Bergdörfer. Fährt man die sehr gute Küstenstraße entlang, können gefährliche Klippen bestaunt werden, an denen sich das tiefblaue Meer peitscht.

Ein Höhepunkt war der erst kürzlich ausgebrochene aktive Vulkan Fournaisse. Leider war an unseren beiden letzten Urlaubstagen, an denen wir die Besichtigung des Vulkans geplant hatten, die Straße zu den Hauptkratern gesperrt, aber eine Wanderung über die dortige Mondlandschaft war trotzdem sehr beeindruckend.

An unserem letzten Tag konnten wir auch die enormen Gewalten eines Ausbruches bestaunen, da über die Küstenstraße ein Strom von Lava gelaufen und bis zu fünf Meter hoch war.

Neben diesen gewaltigen Eindrücken wurde uns auch noch die Produktion von Bourbon-Vanille und Zuckerrohr gezeigt und wir konnten einfach nur die herrliche Landschaft genießen.

Zu unserem doch großem Erstaunen konnten wir uns aber leider mit fast niemanden unterhalten. Die Hauptsprache ist natürlich Französisch, und außer vielleicht der Einheimischen Sprache kreolisch wird dort kaum eine andere Sprache gesprochen.

Auch eine große Anzahl der Touristen kommt aus Frankreich. Für uns als Deutsche mit guten Englischkenntnissen aber sehr dürftigen Französischkenntnissen war damit die Verständigung leider sehr eingeschränkt.

Die Hotels auf Réunion waren sehr unterschiedlich. In Cilaos wurden wir in einem wunderschönen, liebevoll eingerichteten Hotel empfangen mit einem Blick auf die Berge und mit Pool. In St. Benoit hatten wir leider etwas Pech, die umgebaute Zuckerrohrfabrik hielt leider nicht das was in Reiseführern versprochen wurde.

Nach sechs sehr aufregenden und eindruckvollen Tagen brachten wir unser Auto  zurück und flogen nach Mauritius.

Dort wurden wir am Flughafen ebenfalls wieder von netten Reisebegleitern begrüßt und sofort zu unserem Hotel gebracht (Le Cannonier)

Die Hotelanlage bot alles was man braucht, um eine Woche vollkommen zu relaxen. Da die Hotelanlage in einer Bucht am Nordwesten lag, gehörten drei verschiedene Strandabschnitte dazu.

Der Pool liegt im Garten von Palmen umgeben und man hat von dort auch einen Blick auf das Meer. Wir wurden sehr herzlich begrüßt und schon abends beim Büfett bekamen wir den erstklassigen Service zu spüren.

Wir konnten alle Wassersportaktivitäten ausprobieren und kostenlos nutzen. Die Jungs waren superfreundlich und brachten uns in kurzer Zeit die Grundsätze des Windsurfens bei.

Mit etwas Übung ist es gar nicht so schwer, man hatte aber immer ein Auge auf uns. Sobald wir nicht mehr weiterkonnten wurde uns sofort geholfen.

Alles in allem konnten wir dort erstklassig relaxen und spürten die Gastfreundschaft der Mauritianer.

Nach sechs Tagen ging unsere Reise weiter nach Dubai. Auch hier wurden wir wieder sehr nett am Flughafen begrüßt und per Limousine in unser Hotel gebracht (Marco Polo).

Die sehr aufgeschlossene und sehr freundliche Touristenbetreuerin in unserem Hotel gab uns sogleich Tipps, wie wir unsere beiden letzten Tage am besten gestalten können.

Am selben Tag nach etwas Erholung vom Flug machten wir eine Stadtrundfahrt und bekamen so die gigantische Architektur zu Gesicht.

Es ist sehr beeindruckend, wie sich eine Stadt in 30 Jahren entwickeln kann. In dem Gewürz- und Goldsouk kann man alles kaufen was das Herz begehrt. Gewürze aller Art und Gold ohne Ende.

Den nächsten Tag starteten wir mit ein bisschen shoppen und nachmittags ging´ss auf eine Jeep Safari in die Wüste. Das ist ein Erlebnis, welches schwer zu toppen ist.

Unser Leader erzählte uns viele Dinge über Dubai und über die Leute die dort leben, bevor er die Luft aus den Reifen lies und die Dünen rauf und runter fuhr. Es war ein Erlebnis, besser als Achterbahn fahren.

Am Ende konnten wir den herrlichen Sonnenuntergang in der Wüste genießen und wurden dann in einem Wüstenlager mit bestem Essen, Wein, Bier und Wasserpfeife verwöhnt.

Nach diesem perfekten Abend ging am nächsten Tag unser Flieger in Richtung München und somit auch ein sehr aufregender, erlebnisreicher aber trotzdem entspannter Urlaub zu Ende.

Alles in allem war diese Tour für uns eine perfekte Kombination, da von über 3000m hohen Bergen über weiße Sandstrände, erstklassige Architektur bis zur Wüste alles dabei war.

Gabi & Wolfgang

 
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