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Es ist davon auszugehen, daß die Seychellen bereits
vor ca. 3000 Jahren durch arabische Seefahrer entdeckt wurden. Bevor 1502
Vasco da Gama die Inselgruppe im Indischen Ozean entdeckte, waren die
Seychellen schon lange bevorzugtes Gebiet von Piraten, um dort deren Schätze
zu vergraben.
Im 16. Jahrhundert kamen die Engländer auf die
Inseln und im 17. und 18. Jahrhundert auch die Holländer und Franzosen.
Deren eigentliches Ziel Indien war. Im Jahr 1735 wurde von den Franzosen,
die bereits die Inseln Reunion und Mauritius besetzt haben, beschlossen,
den Archipel zu erkunden.
Dem Gouverneur Mahé de Labourdonnais verdankt die Hauptinsel der
Seychellen ihren Namen. 1742 erreichte der Kommandant Lazare
Picault, der im Auftrag des Gouverneurs die Inseln erkundete,
eine Bucht im Südwesten der heutigen Insel Mahé.
Diese Bucht heißt heute Baie Lazare. |