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11. bis 26. September 2002
Die Seychellen sollten es sein! So richtig relaxen,
abschalten, die Seele baumeln lassen und natürlich
Land und Leute (Inseln) kennenlernen. Wer fliegt
denn schon, nur um sich am Strand zu legen. Dank
guter Planung und Beratung (Blue Ocean Travel) stand
die Reiseroute in kurzer Zeit. Und das alles noch
zu einem top Preis. Ca. 4 Wochen hatten wir noch
bis zum Flug. Dann war es so weit.....
Ab zum Bahnhof, denn wir wollten lieber den neuen
ICE (1 Stunde von Köln nach Frankfurt) als den Flug
zum Flug, der im Preis enthalten war. Dann nach einem
sehr guten Flug (super Service) sind wir mittags auf
Mahé bei angenehmen 30 Grad gelandet.
Und schon stand so ein nettes
Girl von Blue Ocean Travel neben uns und half uns
bei den Formalitäten. Draußen
wartete Claude mit seinem großen Mercedes (der
einzige der Insel), um uns zum nahliegenden Hotel
La Roussette (hübsch und nur über die Straße
zum Strand) zu bringen.
Eine nette kleine Bungalowanlage zum kleinen Preis.
Jeden Abend hat die Gastwirtin für uns gekocht
und uns mit einem tollen Menü aus landestypischen
Fisch, Gemüse und Früchten verwöhnt.
Sehr zu empfehlen! Nur der Strand gegenüber war
nicht so toll. darum hieß es Busfahren zu den
schönsten Stränden Mahés. Sehr lustig
und abenteuerlich.
Man lernt viele Leute (Einheimische und deren Hilfsbereitschaft)
und in 7 Tagen auch viele Strände und viel von
der Vegetation der herrlich grünen Insel kennen.
Wir kamen uns im Bus neben den äußerst
gepflegten Seychellois vor wie die Vagabunden.
Dann hieß es wieder ab zum Flughafen und weiter
nach Praslin. Alles klappte wunderbar. Da stand ja
auch wieder so ein nettes Girl von Blue Ocean Travel.
Und schon waren wir nach 5 bis 10 Minuten Taxifahrt
angekommen. Beach Villa Guesthouse hieß das Ziel.
Wie der Name schon sagt direkt am Strand. Herrlich
und was für ein Strand: breit, lang und schneeweiß kilometerlang
so weit das Aute reicht. Nur Palmen, alte Takamakabäume
und wie fast immer menschenleer.
Nur über eine Wiese und
schon kann man auch vor dem Frühstück sich
im seichten, warmen Ozean räkeln. Aber auch
auf dieser Insel gab es viel zu sehen. Z. B. der
nach einem heftigen Wirbelsturm arg gebeutelte Vallee
de Mai Nationalpark, sehr beeindruckend! Wie auch
die herrlichen Strände, leicht mit dem Bus zu erreichen
Aber wir wollten ja noch nach La Digue. Nach einem
ganzen Regentag war der Himmel wieder strahlend blau
und ab ging es sehr früh zur Fähre. Nach
einer schön schaukeligen Bootsfahrt empfing
uns diese kleine Insel sehr hektisch. Über all
wurden uns Fahrräder oder eine Ochsenkarrenfahrt
angeboten.
Wir wählten die Fahrräder,
die auch bergtauglich waren. Schon nach einigen Pedaltritten
konnten wir wieder diese himmlische Ruhe spüren
und genossen die Fahrt durch Palmen durchzogene kleine
Straßen.
Hier gehört die Straße den Fußgängern,
Fahrrädern und Ochsenkarren. Alles so idyllisch
und gemütlich. Und dann war er erreicht (nach
15 - 20 Min.), "der Strand der Strände". Ganz
ungewöhnlich große und bizarre Granitfelsen
und Wasser in allen Blau- und Grüntönen.
Nach etlich vielen Fotosessionen ab ins glasklare
Wasser. Wow, wie gut, dass wir unsere Schnorchel
dabei haben. Ganz große, bunte Fische im schon
kniehohen Wasser. Wir können uns schwer trennen,
aber es gibt ja noch so viel zu sehen.
Nach einer Mittagsrast auf einmal viele dunkle Wolken
und schon regnet es und hört auch den ganzen Nachmittag
nicht auf. Radeln macht da keinen Spaß. Aber
Schnorcheln an der Nordküste.
So haben wir leider nicht viel von der schönen
verträumten Insel über Wasser gesehen,
dafür aber tolle bunte Fische und eine Schildkröte
unter Wasser. Aber eins steht für uns fest,
1 Tag La Digue ist zu wenig. Doch unsere 15 Tage
Inselträumereien und Wirklichkeit sind um. Doch
es gibt noch viel zu sehen.
Also dann tschüß bis zum nächsten
Mal.
Mit freundlichem Gruß und viel Inselfernweh
Birgit und Dieter
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