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28. Dezember 2002 bis 11. Januar 2003
Auf Empfehlung von Freunden haben wir unseren Urlaub
auf La Digue begonnen. Mit Fahrrädern haben
wir den größten Teil der Insel erkunden
können. Jeden Tag waren wir unterwegs, um Neues
zu entdecken. Es gibt herrlichte Wege, die auch bei
heftigen tropischen Regengüssen - und davon
hatten wir einige - gut befahrbar sind.
Die Strände sind einzigartig und fast menschenleer.
Innerhalb kürzester Zeit ist der Alltagsstreß vergessen
und eine wohlige Ruhe
überkommt einen.
Ausgeruht machten wir einen Tagesausflug
nach Praslin. Mit den dort verkehrenden Buslinien
kommt man sehr gut zu einigen interessanten Ausflugszielen,
wie dem Vallee de Mai, wo wir gern noch länger
gewandert wären, aus Zeitgründen unsere kleine
Wanderungen verkürzen mußten.
Diese Insel fanden wir insgesamt
touristischer. Die Strände sind auch traumhaft,
aber nicht so einsam wie auf La Digue. Jedenfalls
im Dezember/Januar. Busfahren finde ich sehr empfehlenswert,
weil man den Bewohnern der Insel näher kommt
und die abenteuerliche Fahrweise der Busfahrer kennenlernt,
die gewöhnungsbedürftig ist. Unterwegs kann
man aus dem Fenster schonend Land und Leute beobachten,
was ich sehr reizvoll fand.
Eine Woche verbrachten wir mit Leihwagen auf Mahé.
Trotz vieler Regenfälle haben wir die große
Insel als sehr schön empfunden. Der Linksverkehr
ist gewöhnungsbedürftig, vor allem auch die
Fahrweise der Einheimischen.
Ein Ausflug zum "Jardin
du Roi"
in den Bergen lohnt auch bei Regen und da die Temperatur
fast konstant ist, kann man unterwegs überall
an traumhaften Stränden baden und schnorcheln.
Mahé ist insgesamt lebhafter und hektischer,
was man vor allem in Victoria erfahren kann. Dort
tobt von früh bis zum späten Nachmittag
das Leben und das sollte niemand sich entgehen lassen.
Nach solch einem Stadtbesuch kann man die traumhafte
Stille so vieler einsamer Plätze noch mehr genießen.
Das Foto mit unserer Tochter gibt das Lebensgefühl
sehr schön wieder, dass man innerhalb kürzester
Zeit bekommt.
Rosemarie
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