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Wir verbrachten fünf Tage
auf der Insel La Digue und 8 Tage auf der Insel Praslin.
Wir hatten
14 Tage Traumwetter, nur zweimal in der Nacht
und als wir abfuhren hat es geregnet.
Auf La Digue hatten wir
im Gregoire´s Apartment
Zimmer mit Frühstück gewählt. Zimmer
sauber und nett, (nur die Wände sind etwas dünn)
Frühstück konnten wir im etwa 3 Minuten
entfernten La Digue Island Lodge einnehmen. Unter
unserem Apartment war ein Supermarkt, (mit allem
was man irgendwie benötigen könnte) sehr
praktisch.
La Digue Lodge tolles Hotel,
superromantische nette Bungalows, Frühstück
war tolles Buffet, Abend gegessen haben wir zweimal
dort, einmal Buffet Form (Spezial Abend, direkt am
Strand die Tische platziert, ein Traum von Romantik, Buffet
war ganz in Ordnung), und einmal Menü, dies
war nicht so unser Geschmack (auch wenn es sich auf
der Speisekarte sehr gut liest, entpuppte es sich
danach als ein sehr einfaches und fades Essen) beides
entsprach Preis Leistung nicht im geringsten. Der
Hotelstrand präsentiert sich am Morgen sehr
schön, ist aber zum Baden nicht so geeignet,
dazu gibt es bei Flut keinen Strand.
Im Hotel Patatran
Village haben wir einmal Mittag und zwei mal Abend
gegessen, jedes Mal waren wir begeistert..(und am Abend
ein tolles Erlebnis, die Fahrt mit´n Rad und
der Stirnlampe, super romantisch) (Von unseren Apartment
ca 15 Minuten)
Die Insel La Digue haben wir
als eine wunderschöne
Trauminsel erlebt. Die Menschen sind alle sehr freundlich,
nett und lieben wohl das langsame Arbeiten….
Wir
haben uns gleich Fahrräder gemietet, um
die Insel zu erkunden; wir radelten Richtung Anse
Patates, vorbei an Hotel L´Ocean und Hotel
Patatran Village, die Hotels haben eine wunderbare
Lage und eine super Aussicht, von außen machten
beide Hotels einen netten Eindruck. Weiter ging´s
dann vorbei an der Anse Gaulettes und der Anse Banane
bis zur Anse Fourmis, dort hörte der Weg auf
und wir ließen unsere Räder dort stehen.
(Den ganzen Weg sind uns 3 Radfahrer und ein
Paar am Strand begegnet, kaum vorzustellen). Es soll
da einen Fußweg geben der weiterführt,
den haben wir aber nicht gefunden, sind teilweise im
Wasser entlang, über oder unter riesigen
Granitfelsen hindurch, alles kein Problem, bei Ebbe.
Bei der Anse Caiman sind wir dann über den Fußweg
durchs Grüne etwas in die Höhe und dann
wieder nach unten zur Anse Cocos. Welch ein Anblick,
wir konnten uns nicht satt sehen von diesem Traumstrand
und im Wasser um unseren Füßen ein süßer
Baby Hai…Ein deutsches Pärchen verweilte
dort noch einige Minuten, dann waren wir die ganzen
zwei Stunden allein, auf einem Strand der uns doch
ca. 1 Kilometer lang vorkam. Wir machten uns gegen
14.00 Uhr auf den Rückweg, da langsam wieder
die Flut eintraf, die uns ein zurückkommen
zu unseren Fahrrädern wahrscheinlich verhindert
hätte. Später radelten wir noch zur Anse
Source D´Argent. Dieser Traumstrand entfaltet
sich in den Spätnachmittagsstunden, wenn die
Flut zurück ist. Die Farben der Granitfelsen
leuchten so wunderschön in der untergehenden
Sonne….Fotoapparat mitnehmen!
Am nächsten Morgen sattelten
wir unsere Drahtesel gegen
halb 10 Uhr und ab gings Richtung Grand Anse, (ca. ½ Stunde).
Vorbei an Bananenplantagen, liebevoll gepflegten
Häusern und grüßenden Einheimischen.
Auch Grand Anse ist wunderschön und der größte
Strand der Insel, tolle Wellen; um diese Uhrzeit
waren wir wieder fast allein, wir zählten 3
Menschen, das war uns dann doch zuviel…..
wir gingen durch einen Pfad weiter Richtung Petite
Anse, ja da waren wir dann ganz alleine…man
wird ja wählerisch mit der Zeit! Ein Traum
zum Relaxen.
Wir haben dann noch diese Strände
wiederholt besucht, haben an der Anse Source
D´Argent
auch geschnorchelt, war ganz nett, für unsere
Verhältnisse. Ging aber nur in den Morgen oder
Abendstunden, sonst ist Ebbe, dafür kann man ca.
einen Kilometer bis zum Korallenriff waten, nur 10
Zentimeter hohes Wasser und man sieht viele Seeigel
und Fische.
Wir haben halbtags den Bootsausflug
von Blue Ocean Travel gemacht, Félicité und
Coco Island. Coco Island ein Schnorchel-Paradies,
wir haben so was noch nie gesehen und wir wollten
nicht mehr raus vom Wasser… Auf
Félicité tauchte dann unser Bootbegleiter
nach Schildkröten, er brachte zwei Prachtexemplare
an die Oberfläche und sie winkte mit ihren netten
Flügeln ….
Langsam gingen dann auch diese
fünf Tage um,
für uns Ideal. Wir haben die ganze Insel gesehen,
viel vom Landesinneren und alles mit einem so tollen
Flair erlebt, wohl einzigartig auf dieser Welt.
Die Ochsenkarren sind schön
anzusehen, uns haben sie nicht inspiriert mitzufahren.
Wir würden
wieder Zimmer mit Frühstück wählen,
so kann man am Abend auch mal anderswo essen (Kreolisch
hat uns sehr gut geschmeckt). Die Gästehäuser
sind alle recht nett und der Strand am Hotel ist
eigentlich unwichtig, da man doch jeden Tag einen
anderen Strand erkunden möchte. Das liebe Geld … es
ist schon alles überteuert, für jedes einfache
Menü ( kalte Vorspeise, Hauptspeise Fisch und
Huhn, Nachspeise) muss man 60 Euro pro
Kopf hinhalten oder auch mehr, die Getränke
nicht inbegriffen. Doch wir müssen dazusagen,
wenn das Essen schmeckt gibt man dies auch gerne
aus. Wenn es nicht schmeckt, (was eben manchmal
der Fall war) hinterlässt es eben einen bitteren
Beigeschmack. Eigentlich schade. Doch es ist relativ
und bei dieser Traumkulisse vergisst man dies sehr
schnell. Tschüss La Digue.
Die Überfahrt nach Praslin
war wieder ganz ruhig, von starkem Wackeln keine
Spur … und
wir waren im La Reserve angekommen. Ein super Hotel,
die ganze Anlage sehr gepflegt, viele nette Einzel-Bungalows
und die Hotelanlage, die eigentlich wieder aus mehreren
Häuser besteht. Als wir unser Zimmer
in einem dieser Häuser betraten, waren wir überwältigt,
das Himmelbett (in jedem Zimmer), die Größe
des Zimmers, die Terrasse und die Aussicht. Das Zimmer
befand sich im ersten Stock, was den Ausblick und
die Farben auf das direkt davor liegende Wasser noch
mehr unterstrich. Gegessen wurde auf einem
Bootssteg, der übers Wasser reichte, wunderschön
und eine tolle Atmosphäre; wenn man dann zufällig
ein Stück Brot ins Wasser fallen lies kamen ganze
Schwärme von Fischen und dies jeden Tag aufs
Neue. Leider hatte auch hier das Essen einen
bitteren Nachgeschmack, zum Frühstück:
war Buffet Form, die Auswahl war so o.k. nur gab
es nie frisches Brot, nur Toastscheiben zum Toasten….
Joghurt gab es nur in den letzten Tagen, und dieses
war nicht genießbar. Das Abendessen war sehr
unterschiedlich, mal war es ganz in Ordnung mal wieder
weniger. Es gab immer einmal Buffet, einmal fixes
Menü, wobei man beim Menü, das Buffet vom
Vortag erkennen konnte, (Mal als Suppe, mal als Füllung)
was nie fehlte war Räucherfisch, den wir schon
nach drei Tagen nicht mehr sehen konnten, (vielleicht
weil er alle Tage irgendwie gleich aussah?)…doch
nun genug. Es war nur das Essen was uns nicht so
gefiel, alles andere war ein Traum. Links vom
Hotel ist ein kleiner, schöner Badestrand, welchen
die Hotelgäste kaum benützen. Das Hotel
liegt alleine, eingebettet in einer Traumbucht, wo
man auch sehr gut schnorcheln kann.
Man kann vom Hotel aus in ca.
10 Minuten die Anse Volbert erreichen, wieder
glasklares Wasser und toll zum Schwimmen. Nach weiteren
fünf
Minuten erreicht man Coté D´or, wo
sich auch einige Geschäfte befinden (Mineralwasser
für Untertags). Dort haben wir uns dann auch
ein Rad ausgeliehen und radelten unserem Ziel näher,
der Anse Lazio. Diesen Weg haben wir als wunderschön
entdeckt, vorbei an tollen, einsamen Stränden
ca. 1 Stunde, dabei zweimal eine abenteuerliche
Berg- und Talfahrt…. An der Anse Lazio angekommen
wunderten wir uns über die vielen Menschen (ca.30),
es ist wohl auch der Lieblingsstrand der Einheimischen.
Der Strand ist wunderschön und zum Schwimmen
sehr gut geeignet.
Mit dem Taxi (25 Euro) fuhren
wir ins Vallée de
Mai, nach der Bezahlung des Eintrittes (15 Euro)
ging´s in den Dschungel. Die Coco de
Mer sind für beider Geschlechts sehr interessant ….
Auch die hohen Palmen sind überwältigend
und die Stege sind gut markiert. Macht man die ganze
Umrundung des Waldes, benötigt man ca. 2 Stunden.
Wir machten einen Bootsausflug
in den Sonnenuntergang, an der Anse Lazio und Anse
Georgette vorbei, ganz toll. (Wurde vom Hotel gratis
organisiert) Ebenfalls gratis (man bezahlte nur das
Barbecue) machten wir einen Tagesausflug nach St.
Pierre zum Schnorcheln und
auf die Nachbarinsel Curieuse. Dort ebenfalls Traumstrände
und Riesenschildkröten. Einen Ausblick auf die
ganze Umgebung hat man
auf dem Hügel hinter dem Hotel La Reserve (zu
Fuß ca. 10 Minuten) SUPER!
Eine Hochzeit haben wir in unserem Hotel auch mit
beobachtet, war ganz romantisch….
Eine Frau mit einen Seeigel am Fuß haben wir
auch leiden sehen, deshalb, bitte immer Gummischuhe anziehen,
bei jedem Wassergang.
Und irgendwie sind die zwei Wochen vorbei…
Wir waren über beide Inseln sehr begeistert,
der ganze Urlaub hat uns super gefallen, die Organisation
von Blue Ocean Travel war top und wir werden gerne
wieder darauf zurückgreifen, wenn es uns in
den Indischen Ozean treibt. Und das wird es ganz
bestimmt!!!!
Sonnige Grüße aus
Südtirol von
Ida und Andreas
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