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Seychellen - Reisebericht von Maria & Christian

09. August - 23. August 2003

Der folgende Reisebericht entstand in Stichworten bereits während unserer fantastischen Hochzeitsreise auf den Seychellen. Die Erlebnisse sind möglichst chronologisch dargestellt.

09.08.2003
Eine Woche nach unserer Hochzeit geht’s endlich in Urlaub, wir sind echt urlaubsreif. Die Fertigstellung der Diplomarbeit und die anschließenden Hochzeitsvorbereitungen haben uns ständig auf Trapp gehalten. Morgens fahren wir mit unseren japanischen Hochzeitsgästen zum gemeinsamen Frühstück mit meinem Schwager José und seiner Frau Bettina nach Stuttgart. Nach dem leckeren Frühstück unternehmen wir mit den Japanern noch eine kleine Sightseeing-Tour auf den Fernsehturm und genießen den weitläufigen Ausblick über die sonnige Landschaft von Stuttgart und Umgebung bis zum nördlichen Schwarzwald.

Um 12:56 Uhr startet unser Zug ab Stuttgart Hbf zum Flughafen München mit Umstieg in München Ostbahnhof. Die Züge sind sehr pünktlich und wir erreichen stressfrei den Flughafen München um 16:15 Uhr. Im „Care-Paket“ von Blue Ocean Travel war auch eine Parkkarte für vergünstigtes Parken am Flughafen drin, aber die Hin- und Rückfahrt mit der Bahn war billiger als die zwei Wochen Parkschein, vom Risiko einer langen Autofahrt ganz zu schweigen.

Wir checken ein und essen im Paulaner-Garten ein schönes Eis – der Urlaub kann kommen, nein, er ist schon da! Um 18.00 Uhr decken wir uns im Duty-free-Bereich mit manchen Dingen ein, die wir vergessen haben: Sonnenbrille, Milka-Großformattafel gegen Unterzuckerungen und Bahlsenkekse - billig war das nicht...

Um 18:50 Uhr fliegen wir planmäßig ab, der Start ist für mich wie immer spannend. Die Route führt über die Alpen und die Adria, vorbei an Alexandria bei Nacht, entlang des Suez-Kanals über die Landzunge von Äthiopien auf direktem Weg nach Mahé, Seychellen. Zum Abendessen gibt’s Hühnchen mit Reis, aber Marias Diabetiker-Menü ist wie so oft besser.

Maria kann in allen Stellungen prima schlafen, ich döse nur vor mich hin, die freien Plätze sind längst durch „Profi-Flieger“ belegt, die sich auf bis zu drei Sitzen langlegen können. Ich finde keine Schlafposition und habe zusammengerechnet nur 1,5 Stunden geschlafen.

10.08.2003
Um 6.00 Uhr landen wir fünf Minuten vor Plan in Mahé, neun Stunden Flug waren ja auch genug. Nach einer längeren Wartezeit bei der Einreiseabfertigung treffen wir um 6.40 Uhr auf unseren Blue Ocean Guide Mathew, der uns am Flughafenausgang empfängt. Es ist schwül, aber die Temperatur mit rund 25 Grad sehr angenehm, schließlich waren es beim Abflug in München fast unglaubliche38 Grad! Nur die Luftfeuchtigkeit erschlägt einen fast. An die gewöhnt man sich doch recht schnell, wenn man nicht ständig in klimatisierten Räumen ist. Mathew versucht noch eine frühere Anschlussmaschine nach Praslin zu buchen, aber es ist alles ausgebucht, wir hatten doch etwas zu spät reserviert. So warten wir bis 10.40 Uhr.

Die Wartezeit hat sich gelohnt. Wir fliegen mit einer kleinen sechssitzigen Maschine in 15 Minuten nach Praslin. Ich sitze direkt hinter dem Piloten und habe einen perfekten Ausblick auf die Inseln der inneren Seychellen. Unser Gepäck kommt erst mit der nächsten Maschine, so dass wir erst um 11:15 Uhr Fabi, unseren Blue Ocean Travel Guide auf Praslin, treffen. Er kümmert sich darum, dass wir eine andere Fähre nach La Digue noch bekommen und das Blue Ocean Travel (BOT) Taxi bringt uns quer durch die Insel auf der anderen Seite in 20 Minuten zum 12 km entfernten Hafen.

Um 12.30 Uhr startet unsere halbstündige Bootsfahrt nach La Digue in einen etwa 30sitzigen Motorsegler. Bei ordentlich Seegang bin ich froh, dass die Fahrt nicht noch fünf Minuten länger dauert.

Als wir um 13.00 Uhr auf La Digue ankommen, erwartet uns kein Taxi. Wir halten das schnell ausfindig gemachte BOT-Taxi an (bei 20 Fahrzeugen auf der ganzen Insel kein Problem). Der Fahrer weiß nichts von unserer Ankunft. Das ist der einzige minimale Mangel von BOT. Der Taxifahrer, der uns auch gute Wechselkurse anbietet, bringt uns die 200 m zur Villa Authentique. Die Besitzer sind leider ausgeflogen, so warten wir eine weitere Stunde völlig übermüdet und halb verdurstet auf unser Zimmer. Zwei andere Gäste spendieren uns einen Saft und zeigen uns den Weg zur Toilette – danke!

Ein Junge verleiht uns zwei Räder für 400 Rupies für 4 Tage, ein Sonderpreis, aber immer noch ganz schön teuer. Wir fahren zur Source D’Argent, zahlen 3 € für die Naturparkgebühr, die übrigens nicht in einheimischer Währung gezahlt werden kann - Devisen braucht das Land. Im Park sehen wir die ersten Riesenschildkröten und Vanilleanbau. Der Stand ist wunderschön, kein Wunder, dass dort die Bacardi-Werbung gedreht wurde.

Das Zimmer in der Villa Authentique ist in Ordnung, auch wenn das Warmwasser aus einem viel zu kurzen extra Schlauch kommt. Dazu ist am ersten Abend kein Warmwasser verfügbar, weil wir den Boiler nicht eingeschaltet haben (muss man erst mal wissen, wofür man an dem Seil da ziehen muss...). Zum Abendessen gibt’s Fisch, Thunfisch, Reis und Gemüse auf Platten serviert, genau wie jeden Tag, dennoch ist das Essen in Ordnung.

11.08.2003
Frühstück mit Früchten, viel zu hart getoastetes Brot, Marmelade, fast flüssige Kerrygold-Butter und Kaffee, den man nur mit viel Zucker und Milch runterkippen kann. Insgesamt ist das Frühstück aber auch o.k.

9:30 Uhr Schnorchelausflug mit James (Mitbesitzer Villa Authentique) nach Coco-Island und Felicité. Maria kann nicht schnorcheln, sie ist eben Nasenatmerin und bläst daher immer durch die Nase aus, wodurch die Schnorchelbrille weggedrückt wird und voll Wasser läuft. Der dreistündige Trip kostet nur 30 € pro Person inkl. der Getränke.

Mittags machen wir einen Fahrradausflug zur Grand Anse. Schwimmen wegen starker Wellen unmöglich. Mein Versuch endet kläglich, als mich eine Welle packt und auf den weißen, weichen Sandboden wirft. Zur Belohnung gibt’s die erste gelbe Kokosnuss, die wir gemeinsam austrinken. Wir stellen die Räder ab und wandern über zwei Anstiege zur Petit Anse und zur Anse Coco. Der Weg ist sehr schön und man hat immer wieder tolle Ausblicke.

Abends kommen die Italiener Giorgio und Carlos an, mit denen wir noch einiges erleben.

12.08.2003
Ausflug erst mit Rad, dann wegen extrem steiler Straßen doch zu Fuß nach Belle Vue und zum Nid’Aingle (oder so ähnlich), dem höchsten Punkt der Insel. Der schwere, steile Anstieg und der stetige Schweißfluss werden von einer wunderbaren Aussicht belohnt. Einfach grandios!

Nachmittags baden wir an der Anse Sevère, aber dort gibt es etwas zu viele kleine Steine. Die aufkommende Flut macht unsere Handtücher nass.

13.08.2003
Nachdem wir eigentlich schon die ganze Insel von oben gesehen haben, entschließen wir uns auf der Suche nach einem schönen Strand zu einem Fahrradausflug um die Nordspitze und die Ostküste entlang bis zur Anse Fourmis. Die Fahrradstrecke ist aber nicht sehr weit und wir finden keinen ansprechenden Strand, wo wir doch so schöne Stellen der Source D’Argent gewohnt sind. Mittags fahren wir also wieder mit dem Rad dorthin und haben den bis dahin schönsten Badetag.

14.08.2003
La Digue war sehr schön, trotz weniger Einwohner bietet der große Supermarkt gute Auswahl. Die im Guesthouse konsumierten Getränke waren nicht inklusive, dennoch müssen wir nicht bei Abreise dafür bezahlen - entweder es wurde vergessen oder es war eine Wiedergutmachung für die Probleme am ersten Tag. Um 9.30 Uhr fahren wir mit einem größeren Boot nach Praslin, wo uns das Taxi bereits erwartet und zu unserem Hotel „Casa de Maestro“ bringt, wo wir die nächsten 5 Nächte verbringen. Das Hotel liegt etwas zurückgesetzt von der Straße, der Rasen davor wird von schönen Palmen durchsetzt. Das Haus ist zweistöckig. Wir haben ein Zimmer im Erdgeschoss mit zwei großen Betten. Die Dusche im Bad hat fließend kalt/warmes Wasser – eine Wohltat nach den noch folgenden Wanderungen. Fabi begrüßt uns wieder im Auftrag von BOT und bietet uns einige Ausflüge auf benachbarte Inseln mit Barbecue usw. zum Preis von 100 € pro Person an. Dieses Angebot schlagen wir dankend aus - es ist uns einfach zu teuer.

Wenige Meter vom Hotel entfernt befindet sich die Bushaltestelle, von der aus wir ins Vallee de Mai fahren. Busfahren auf der Insel ist etwas besonderes!  Die Busse fassen bis zu 50 Personen und überwinden verständlicherweise im Schneckentempo Anstiege der Straße von bis zu 35% (nachgemessen) laut heulend im ersten Gang – ein tolles Erlebnis.

Der Eintritt ins Vallee de Mai kostet stolze 15 € bzw. 15 $. Wir laufen gemächlich mit häufigen Stopps den längsten Rundweg mit schönen Aussichten auf den Nationalpark – aber eine reife Coco de mer haben wir nicht gesehen – allerdings wachsen die Früchte hier in Massen. Die Größe der Frucht ist beeindruckend. Der Bus, den wir zurück zum Hotel nehmen wollen, fällt wohl aus, nach 30 Minuten Wartezeit fahren plötzlich die bekannten Italiener vor, die einen alten Geländewagen von ihrem Hotelbesitzer geliehen bekamen. Sie bringen uns nach Hause und fahren dann zurück zum Park, holen uns abends schon wieder ab und wir fahren hinten auf der Pritsche mit rund um die ganze Insel bis die Sonne untergegangen ist. Dann wird es schlagartig dunkel, weil es in Äquatornähe kaum eine Dämmerung gibt.

Um 19.30 Uhr gibt es Abendessen bei tollem Ambiente auf halboffener Restaurantterrasse. Ein erst 19-jähriger Koch verwöhnt uns mit sehr gutem Essen. Der Reis ist diesmal Safranreis und der Fisch ist sehr gut, insbesondere weil Maria mir die Krähten entfernt.

15.08.2003
Mit dem Bus zum Flughafen gefahren. Da wir nicht den richtigen Bus genommen haben, begleitet uns ein Einheimischer, der in der Nähe von Anse Lazio wohnt, uns bis fast dorthin. Der Busfahrer hatte ihn darum gebeten. Er sprach nur Französisch, und Christian hat, obwohl er der Meinung ist, dass er gut Französisch kann, kaum etwas verstanden.

Er baut noch sein Haus und deswegen sind immer wieder lange Holzstücke auf dem Weg zum Strand zu sehen. Christian hat auch ein Holzstück getragen, so wie er. Er hat sich sehr gefreut und gab uns Muscheln, die er dort selbst gepflügt hat. Weiterhin hatte er uns bereits versprochen, dass er Christian seine Schnorchel ausleihen kann. Das tat er auch.

Am Anse Lazio waren so viele Algen in der Bucht, dass Christian nach 10 m keine Schnorchelmöglichkeit mehr hatte. Er sah nichts mehr. Anschl. sind wir zum Anse Boudin gelaufen, um die Italiener zu treffen. Auf dem Weg trafen wir Giorgio, der Zigaretten holen wollte. Wir aßen in seinem Hotel einen Sandwich und liefen zum Anse Boudin mit ihm mit. Anschl. badeten wir dort, bis sie (Carlo & Giorgio) wir zurück ins Hotel gingen, damit sie rechtzeitig zum Flughafen kamen.

Natürlich vergnügten wir uns zu zweit auf unseren Flitterwochen... am Strand... alleine... keine Menschenseele ...

Wir sind den Pasquière Track gewandert. Bevor wir hoch in die Wälder sind, sahen wir noch einmal das Auto mit Carlo und Giorgio. 
Mein Zucker war O.K. (135 mg/dl). Ich hatte die Pumpe auch nicht an. Oben am Pasquière Track hatte ich plötzlich 35 mg/dl! Christian fragte einen Einheimischen nach Zucker oder ähnlichem. Er sagte: „My wife….” Das klang wie ein Traum. Noch nie zuvor sagte er meine Frau...
Die Einheimischen gaben mir Grenadine-Saft. Ich machte noch ein bisschen Wasser hinzu. Er wollte, dass ich mich bei ihnen hinlege, bis es mir wieder gut gehe. Ich bedankte mich sehr und es ging mir nach 5 min. wieder gut. Sehr, sehr nette Leute!

Auf dem Weg zum Hotel kauften wir noch eine Kleinigkeit.
Die Deutschen, die im Hotel waren, Anreas (Andi) und seine Frau haben mit uns gegessen...

16.08.2003
Mit dem Bus zur Cote d’Or (3 SR=Seychelles Rupies). Dort am Octopus Diving Center einen Taxiboot nach Curieuse genommen. Auf der Insel bezahlt man eine Gebühr fürs Naturschutzpark bei den Rangers oder vorher bei dem Diving Center (10 US$ pro Mann/Frau). Dort leben die Riesenschildkröten. Nicht weit weg vom Marinestützpunkt war früher eine Leprastation mit einem Arzt. Hin kommt man nur über eine Brücke (seit El Niño 1998 ist sie einsturzgefährdet) oder über die Mangrovenwälder, vorbei an Schildkröten und Kokosbäumen. Christian glaubte nicht, dass die Riesenschildkröten überall auf der Insel leben. Auf dem Weg über die Mangrovenwälder sahen wir einen, die den gleichen Weg  nahm, nur in umgekehrte Richtung. Christian rutschte aus und löste so eine Kokosnuss aus, die die Schildkröte traf. Die erschrak so, dass sie sich nicht mehr bewegte. Logisch!

Anschl. sind wir mit dem Taxiboot nach St. Pierre gefahren. Für diese Insel braucht man auch eine 10 US$ Gebühr. Weil wir aber an einem Tag beide Inseln besucht haben, benötigen wir nur einmal eine Genehmigung. Das ist sparsam! Christian ist um die Insel geschnorchelt, während ich mit der Rettungsweste geschwommen bin.

17.08.2003
Ausspanntag! Viel, viel geschlafen... dafür ist die Hochzeitsreise ja da, oder? Übrigens auch 1. richtiger Regen bzw. Regentag.

In der Nacht starker Regen. Aber nach dem guten Essen mit Fischsuppe und Knoblauchbuttertoast, weißem Fisch und zwei Seybrew-Biere geht es uns gut uns wir schalfen schon wieder trotz Maria’s Rückenschmerzen tief und fest, insgesamt also fast über 13 Stunden.

18.08.2003
Erster Stopp ist das Internet-Café in Grand Anse. Dann mit dem Bus Richtung Côte d’Or. Vorher Spaziergang zum Anse La Blaque: Schnorchelzubehör ist aber leider nicht ausleihbar, weil der Zuständige ewig nicht da ist. Das Wasser ist bei Ebbe fas zu niedrig zum Schwimmen, so zieht es uns gegen 15.30 h wieder zurück. Den Bus nehmen wir erst in Baie Ste. Anne. Hinter dem Airport gibt’s „das beste Eis der Seychellen“, da müssen wir hin. Viele tropische Fruchtsorten. Ganz gut, aber nicht supe. Wir freuen uns schon auf das heimische Milcheis. Das letzte Abendessen... war wie immer sehr, sehr gut.

19.08.2003
Heute verlassen wir Praslin. Bei der Abrechnung fürs Hotel kommt die Überraschung. Für die 1,5 Waschladungen zahlen wir 300 SR = 50 €. Die paar Getränke, die wir zum Abendessen hatten (4 Bier, 5 Wasser) zahlen wir weitere 30 €! Christian: „Ich weiß nicht, welcher Teufel mich geritten hat, dass ich auch noch 10 € Trinkgeld gebe.“

Am Flughafen gibt es gleich die Probleme: Die Rückflugtickets für den Inlandsflug sind verschwunden! Wir müssen trotz Voucherkopie und Namensreservierung 100 € zahlen. Maria zahlt mit Kreditkarte! Der Flug selbst ist wieder Klasse, diesmal in einer ca. 24stühligen Maschine, auch das Gepäck ist gleich dabei.

Auf Mahé werden wir von Blue Ocean Travel begrüßt, das Taxi bringt uns über Victoria nach Daniella’s Bungalows. Hier haben wir das größte Zimmer mit großen 2x1,40 m-Betten und großem Bad. Nach kurzem Auspacken starten wir unsere erste Tour.

P. S.: Die Flugtickets findet Maria im Seychellen-Führer von Blue Ocean Travel!

Wir wandern zu Fuß bis zur Polizeistation und weiter zur Bushaltestelle (ca. 2 km). Mit dem Bus geht es nach Glacis, von da nehmen wir den steilen Anstieg zur Passhöhe La Gogue. Die Sonne brennt, das Wasser läuft nur so. Maria kann die Unterzuckerung mit Chips und Keksen stoppen.

Der Abstieg bietet wie der Aufstieg schöne Blicke auf die West-, dann Ostküste. Dann sehen wir das Trinkwasserreservoir von Victoria. Am künstlichen Staudamm machen wir ein Selbstauslösefoto.

Dann nehmen wir die falsche Abzweigung und müssen den langen Weg nach Anse Etoile laufen. Mit dem  Bus geht es nach Victoria, wo wir erstmals den Markt sehen, der wegen der gehandelten Fische beeindrucken ist.

Auf dem Rückweg kaufen wir noch schnell im Supermarkt SMB-Seychelles Marketing Board 12 x 0,75 l Wasser und 3 l Saft (100%iger Mango-, Birnen-, Papaya-Saft). LECKER!

Zum Abendessen gibt es lecker Fisch und Reis, Gemüse und Salat. Lecker und sehr reichlich, sagt CHRISTIAN! Wir essen direkt auf der Terasse vor dem Bungalow. Dort essen auch andere Gäste und wir reden viel über dies und das.

20.08.2003
Heute haben wir das Mietauto, das im Reisepreis inbegriffen war, bekommen. Wir fahren erst die Ostküste nach Süden, sehen das Institut Créol, dann den Jardin du Roi in der Nähe der Anse Royale. Hier findet man die meisten Pflanzen, die auf den Seychellen heimisch sind. Das im Fischerman´s Cove ausgeliehene Schnorchelzubehör kommt am Strand von Anse Royale zum Einsatz, aber ich traue mich nicht, bis zur Île Illot hinauszuschwimmen (=Christian).

Nach 1,5 Stunden Bad geht es weiter Richtung Westküste. Den Abzweig zur Anse Independance verpassen wir, dafür halten wir an der Takamaka und trinken und essen bei „CHEZ BAPTISTA“ eine Kokosnuss und Maria nimmt einen superleckeren Papaya-Saft.

Wir fahren öfter in die Berge hoch, um den Ausblick auf West- und Ostküste zu genießen. Dann geht es über die 13 km lange Sans Soucis Road über fast 500 m über NN über unzählige Kurven zurück nach Victoria und Daniellas Bungalows. Wir kommen an den Teeplatagen vorbei und machen Photos von einige Aussichtspunkten.
Maria wird es ganz schön schlecht auf der kurvigen Straße- mir macht’s Spaß das Linksfahren zu perfektionieren. Nach dem guten Abendessen sind wir früh im Bett (erstmals Kartoffeln und Hähnchen.

21.08.2003
Heute stehen wir kurz nach Sonnenaufgang um 6.10 Uhr auf und fahren auf den berühmten Markt nach Victoria. Die frischen Fische vom Red Snapper über Sardinen bis riesiger Thunfisch (fast 2 m lang) gehen da über die Theke. Wir decken und mit Früchten und Gewürzen ein und fahren zurück zum Frühstück zu Daniellas Bungalows. „Ich habe das Linksfahren über standen!“, sagte Christian.

Das Frühstück ist spitze, die Eier die besten des Urlaubs. Nach kurzem Verdauungsschlaf und anregendem Mehr, fahren wir mit dem Autovermieter zurück nach Victoria. Hier laufen wir kreuz und quer durch die ganze Stadt. Buddha-Tempel, Markt, Nationalbibliothek, Hafen.

Lecker sind die Currygerichte als Take Away – echt kreolisch gewürzt! Bevor der Regen anfängt, kaufen wir den 1 l Shark Eispackung und löffeln, während wir auf den Bus zu Daniellas warten. Neidische Blicke sind uns sicher. Die ganze Nacht regnet und stürmt es gewaltig.

22.08.2003
Heute steht Strandtag auf dem Programm. Zunächst fahren wir beide Kanu für eine Stunde. Den Preis handelten wir ganz schnell aus.Ich spiele den ganzen Tag mit Rui im Meer und Vier gewinnt, wie am Vorabend schon. Leider holen wir uns einen dicken Sonnbrand zum Schluß, trotz Eincremen.

Maria wird von der größten Welle erwischt, die der Strand heute gesehen hat. Sie steht mit dem Rücken zu der Welle, wir schreien, aber sie wundert sich nur. Ich springe gerade noch hin, als die 1,60 m hohe Welle sie voll in der Brandung erwischt. Dabei wollte sie die Ohren doch nicht nass machen!

Jetzt ist wieder Abendessen-Zeit (19 h). Es gibt wohl Reis und Chicken-Curry ...

23.08.2003
Abflug nach München. Flugzeug hatte Probleme, so dass wir warten mussten. Wir nahmen dann einen andere Maschine, ca. 2 Stunden später.

Maria & Christian

Fabi & Maria

Schildkröten

Christian

An der Palme

Karettschildkröte

St. Pierre

Maria & Christian

Am Markt

Teeplantage

Mietwagen

Aussichtspunkt

 
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