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14. November bis 04. Dezember 2004
Flug mit Air Seychelles von
Frankfurt nach Mahé
Am Flughafen von Mahé wurden wir sofort von einem Mitarbeiter von Blue
Ocean Travel in Empfang genommen, der für uns die Weitereise per Inlandsflug
nach Praslin erledigte - wir fühlten uns total umsorgt!
Vom Flughafen
auf Praslin ging es per Taxi (vom dortigen Blue Ocean
Travel Mitarbeiter organisiert) zum Pier, also zur
Fähre
nach La Digue (der Taxifahrer regelte die Tickets).
Vom Pier von La Digue ging es per Minibus zur „Paradise
Flycatcher´s Lodge“.
Unserer Meinung
nach ist es eine der schönsten
Unterkünfte auf La Digue, sehr schön gelegen
(nahe der weltberühmten Anse Source D´Argent),
schöne Zimmer in Doppel-Bungalows, ruhige, warme
und nette Atmosphäre, gutes Essen.
Es empfiehlt
sich für mehrere Tage Fahrräder
zu mieten, denn die Insel ist für das Fahrradfahren
prädestiniert. Strände gibt es für
jeden Bedarf: ob ruhige Bucht oder mit hohen Wellen.
Zu
manchen Bilderbuchstränden muss man etwas
wandern (z.B. Petit Anse oder Anse Cocos), was jedoch
unserer Meinung nach sehr lohnend ist.
Die
Hauptattraktion der Insel ist jedoch sicherlich der
berühmteste Strand der Seychellen: Anse Source
D´Argent. Dieser und seine Nachbarstrände
liegen in einem Park, der mit 4 Euro (oder Dollar)
betreten werden darf. Hier gibt es u.a. ein Gehege
mit Riesenschildkröten, einen alten Friedhof
und eine ehemalige Kokos-Plantage inkl. Farmhaus
zu besichtigen.
Nach einer Woche Aufenthalt
ging es mit der Fähre
zurück nach Praslin, wo wir
mit einem Taxi zum Guesthouse Le Lagon an der Grand
Anse (Südseite der Insel) fuhren. Das Guesthouse
ist recht klein (10 Zimmer in Doppelreihe) mit kleinem,
separatem Restaurant (äußerst lecker!).
Leider war der sehr weitläufige Strand zu dieser
Jahreszeit übersät mit Seegras, so dass
ein Baden in dem flachen Wasser der Bucht nicht in
Frage kam. Dafür kann man kilometerweite Spaziergänge
machen oder ausgiebig joggen.
Das Badeproblem wurde
von uns per Bus gelöst: auf der Nordseite der
Insel gibt es sehr schöne Strände mit vielen
Hotelanlagen - wir hielten uns vorwiegend an
der Anse Volbert auf. Die Busse fahren regelmäßig,
sind günstig und ein wenig abenteuerlich, eignen
sich aber sehr gut zur Erkundung weiter Bereiche
der Insel (ausgenommen Anse Lazio).
Uns erschien es
lohnenswert, die Insel per Leihwagen (ca. 50 Euro)
zu erkunden, hierbei sind vor allem der Ausblick
vom Zimbawe (Nord-Westen) und die Bucht „Anse Lazio“ zu
erwähnen.
Letzterer ist der angeblich
schönste Strand
(die schönste Bucht) der Welt! Ob das stimmt,
können wir nicht sagen, da wir noch nicht alle
Strände der Welt gesehen haben, aber er ist
schon sehr faszinierend … ein Muss für
jeden Praslin-Besucher!
Allerdings ist es nicht ganz
einfach, dort hinzukommen. Mit einem Leihwagen ist
es natürlich kein Problem,
mit dem öffentlichen Bus geht es nur in Verbindung
mit einem 2 Kilometer Fußmarsch über einen
Hügel.
Natürlich darf ein Besuch
des Nationalparks Vallee de Mai nicht fehlen. Dieser
Park lässt
sich gut per Bus erreichen. Man sollte ein paar Stunden
für einen lockeren Spaziergang durch den Palmenwald
einplanen - schöne Stimmung und riesige
Nüsse!
Die letzte Woche verbrachten
wir auf der Hauptinsel Mahé, zu der wir per
Flugzeug gebracht wurden. Am Flughafen wurden wir
wiederum vom Blue Ocean Travel Mitarbeiter empfangen,
der alles weitere regelte. Die Fahrt zum Guesthouse „Daniellas
Bungalows“ erfolgte
per Taxi. Die Bungalows liegen in einem
wunderschönen
Garten etwas Abseits im Westen der Insel ca. 3 Kilometer
vom Strand Beau Vallon entfernt.
Unweit der Bungalows
liegt der kleine Strand Bel Ombre, den wir allerdings
nur einmal kurz besuchten - wir pilgerten hauptsächlich
zum Beau Vallon, eine etwa halbstündige schweißtreibende
Angelegenheit. Diese Bucht ist die größte
auf Mahé mit einigen Hotelanlagen und vielen
kleinen Restaurants am nördlichen Ende der Bucht.
Sehr zu empfehlen ist das Buffet im offenen Restaurant „Boathouse“.
Die
Insel und die Hauptstadt Victoria wurde von uns per
Leihwagen erkundet, organisiert vom Blue Ocean Travel
Mitarbeiter. Erwähnenswert sind der Fischmarkt
von Victoria (den man nicht unbedingt schon um sieben
Uhr morgens besuchen muss!), eine Fahrt durch die
Berge, das Künstler- und Handwerkerdorf „Craft
Village“ an der Ostküste der Insel und
natürlich folgende Strände:
Anse Soleil
im Südwesten (schwer mit öffentlichen
Verkehrmitteln zu erreichen, dort bietet Blue Ocean
Travel auch ein sehr schönes, einfaches und
ruhiges Hotel „Beachcomber“ an) ist eine
traumhafte kleine Bucht, deren Ausläufer gute
Schnorchelmöglichkeiten
bietet.
Am Port Launay Marine National
Park im Nordwesten der Insel befindet sich eine wunderschöne,
hufeisenförmige
Bucht, die keinerlei Wellen hat. Hier kann man Schnorcheln
und Schwimmen, umringt von Schwärmen kleiner
Fische, unter Schatten spendenden Bäumen liegen.
Es gibt allerdings keinerlei Verpflegungsmöglichkeit
weit und breit. Die Zukunft dieser Bucht ist etwas
ungewiss, denn hier soll ein Luxushotel entstehen… Mit öffentlichen
Verkehrsmitteln ist Port Launay zwar erreichbar,
man muss allerdings sehr auf die Zeit achten!
Mahé bietet
vielerlei Ausflugs- und Wandermöglichkeiten,
von unserer Anlage aus konnten wir eine Wanderung
zur Anse Major unternehmen (ca. drei Stunden Hin
und zurück mit kurzem Bustransfer).
Fazit
Die Inseln der Seychellen sind traumhaft schön! Drei Wochen vergingen wie
im Flug, wir haben viele bleibende Eindrücke mit nach Hause genommen. Es
bietet kaum kulturelle Eindrücke und die Landschaft beschränkt sich
fast ausschließlich auf Strände und Küsten, aber Strand und Meer
sind einzigartig, für Wasserratten ein absolutes Muss! Obwohl wir schon
sehr viel in der Welt herum gekommen sind, rangiert der Seychellenurlaub unter
den ersten Plätzen unserer persönlichen Top Five!
Die Betreuung durch Blue Ocean Travel war wirklich hervorragend. Wir kamen uns
total umsorgt vor, alles war super organisiert.
Uneingeschränkt empfehlenswert!
Maria + Lutz
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