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26. September bis 12. Oktober 2006
Alphonse, La Digue, Praslin,
Mahé
Gut einen Monat sind wir jetzt
zurück von unserem
Urlaub auf den
Seychellen und eigentlich können wir es schon
jetzt kaum erwarten,
wieder auf diese traumhaft schönen Inseln zu
fliegen. Zu allererst
einmal ein Lob an Blue Ocean Travel! Die Organisation
der fast
dreiwöchigen Reise war von A bis Z perfekt (und
das auch trotz
spontaner Änderungswünsche vor Ort!)
Aber jetzt einmal ganz der Reihe nach:
Unsere erste
Station war Alphonse island (etwa eine Flugstunde
mit einem kleinen Propellerflugzeug von Mahé).
Alphonse ist schlicht und
einfach eine Bilderbuchinsel, wie man sie nicht schöner
malen könnte.
Kristallklares Wasser, äußerst komfortable
Unterbringung in Bungalows
mit Privat-Jacuzzi und toller Terrasse mit direktem
Blick aufs Meer.
Eigentlich hatten wir unseren Strandabschnitt wirklich
für uns alleine,
wir haben uns gefühlt wie Robinon Crusoe. Perfekt
zum Seele baumeln
lassen!!!
Vor dem Bungalow standen gleich
nach unserer Ankunft zwei
Fahrräder bereit. Ein tolles Gefühl die
Insel per Rad zu erkunden und
vor allem am Abend mit dem Rad durch Palmenhaine
zum Restaurant zu
fahren!
Allen Schnorchelfreunden sei
schon jetzt gesagt: allein das
Schnorcheln auf Alphonse Island ist großartig.
Von Turtles und Picassos
über Rotfeuerfische bis hin zu Kaiserfischen
- das alles sieht man
schon in ganz geringer Wassertiefe beim Schnorcheln
- unglaublich!.
Das bringt mich gleich weiter zum Tauchen. Und das
war nun wirklich das
beste, was wir jemals gesehen haben. Ohne Übertreibung!
Und wir waren
auch schon an vielen anderen wunderschönen Tauchspots
dieser Erde
(Rotes Meer, Similan islands, Karibik, Madagaskar
etc.........) - aber
was Alphonse geboten hat, das lässt sich nur
schwer beschreiben!
Die
Organisation der Tauchgänge hat Karin aus der
Schweiz über. Sie hat das
perfekt gemacht und die Tauchgänge waren super!
Das muss man mit
eigenen Augen sehen, sonst glaubt man es nicht! Noch
ein Tipp für alle
Tauchinteressierten: fragt unbedingt nach den Tauchgängen
zu den
Plätzen "Arcade" und "Abyss" - einfach unbeschreiblich!
Man geht auf
etwa 35 Meter/mit leichter Strömung. Wir haben
dort so ziemlich alles
gesehen: mindesten 4 Schildkröten, Hammerhai, und
und und -
Fischschwärme so weit das Auge reicht - und
das alles während EINES
einzigen Tauchgangs. Die Sicht ist atemberaubend
und obwohl die Preise
mit rund 60 Euro pro Einzeltauchgang sehr hoch sind,
lohnt es sich
definitiv!
Mit dem Schwimmen rund um Alphonse
Island ist es während
der Ebbe ein
bisschen schwierig. Unbedingt Badeschuhe mitnehmen
und sich eines der
vielen natürlichen Pools suchen. Ansonsten muss
man bis zur Riffkante
raus gehen und das ist ziemlich weit und wegen der
Wellen, die sich
dort brechen, auch nicht wirklich zu empfehlen. Nicht
zu vergessen:
Alphonse Island hat einen wunderschönen Hotelpool,
an dem Patrick
hervorragende Cocktails serviert.
Überhaupt
möchte ich das
Hotelmanagement sehr lobend hervorheben: Katie (die
Hotelmanagerin) und
ihr Team machen einen hervorragenden Job! Das Essen
ließ keine Wünsche
offen. Jeden Tag gab´s den "Catch of the
day" (für Fischfreunde ein
Genuss!). Der Koch, der übrigens aus Mauritius
kommt, liest einem jede
Wunsch von den Lippen ab und er versteht den Einsatz
von Gewürzen
perfekt. Wer es gerne etwas schärfer mag, der
ist bei ihm auch genau
richtig. Je nach Wunsch bereitet er die Gerichte
zu.
Hervorzuheben sind
auch das Beach-Barbecue und die hervorragenden Desserts.
Zum Abschluss
haben wir einen ganzen Red Snapper (nur für
uns beide) serviert
bekommen. Da kann da Paradies wirklich nicht mehr
weit sein! Wir sind
eigentlich beide keine Luxusressort-Reisende, sondern
mögen eher kleine
aber feine Guesthouses - aber ich muss sagen,
Alphonse vereint Luxus
mit Gemütlichkeit und Gastfreundschaft. Das
hat uns total gut gefallen
- keine gespreizte Atmosphäre, total relaxed
und freundlich!
Erwähnen
muss ich unbedingt noch David, der am Abend mit seiner
Gitarre die
perfekte Seychellen-Stimmung gezaubert hat. Alles
in allem ist Alphonse
eine Trauminsel für alle, denen Abgeschiedenheit
nichts macht, die
glasklares Wasser und traumhafte Tauchgänge
suchen oder die ganz
einfach die Seele in einzigartig schöner Umgebung
baumeln lassen
wollen. Man muss zwar etwas tiefer in die Tasche
greifen, aber das
sollte man sich irgendwann im Leben auf alle Fälle
gönnen!
Wir verbrachten 8 Tage auf Alphonse
und dann ging´s
weiter nach La
Digue. Von einer kleinen Insel mit nur einem Resort
drauf auf eine
andere verträumte, kleine Insel.... Herrlich!
Was soll man sagen: La
Digue ist der Inbegriff der Seychellenträume.
Die klassischen
Sandstrände mit den hoch aufragenden Granitfelsen,
dem Union
Estate-Nationalpark mit den Riesen-Landschildkröten
und vor allem mit
total netten Leuten. Eigentlich könnte man mit
jedem Foto dieser Insel
massenhaft Reiseführer füllen!
Auf La Digue
geht es trotzdem sehr
beschaulich zu, es fahren nur wenige Autos und alles
bewegt sich auf
dem Fahrrad fort. Es ist ratsam, die Räder beim
Mieten wirklich genau
zu checken, denn die Bremsen und Gänge haben
alles schon bessere Zeiten
gesehen - aber wir hatten keine Probleme und konnten
die Insel
hervorragend auf zwei Rädern erkunden.
Dann
hatten wir noch das Glück
bei der Erstkommunion (eines der größten
und wichtigsten Feste auf den
Seychellen) dabei zu sein! Ein Erlebnis, das wir
sicher nie vergessen
werden!
Gewohnt haben wir auf La Digue
im Paradise Flycatcher
Guesthouse. Die Guesthouses sind immer in Form von
Doppelbungalows
angeordnet und bieten außerdem zwischen den
beiden Wohnbereichen einen
großen Gemeinschaftsraum. Überhaupt hat
man im Paradise Flycatcher
sehr, sehr viel Platz! Das Essen in diesem Guesthouse
ist
hervorragend. Jeden Tag ein anderes kreolisches Menü -
Herz was willst
du mehr?
Alphonse und La Digue sind grundverschieden,
aber wer das
ruhige und noch nicht allzu touristische Inselleben
sucht und gerne mit
Einheimischen plaudert, der ist auf La Digue richtig!
Ein Besuch auf La
Digue bedeutet natürlich auch einen Besuch der
Anse Source d´Argent.
Das ist der einzigartige Strand mit den Granitfelsen
(den man aus
diversen Werbespots kennt). Und eines kann ich bestätigen:
es schaut
wirklich so aus wie in den Werbespots!
Traumhaft
ist außerdem Grande
Anse und und und,..... Ich glaube die Wörter
einzigartig und traumhaft
könnt Ihr jetzt schon nicht mehr hören,
aber es geht nicht anders! Auch
wenn La Digue eine kleine Insel ist, sollte man mindestens
vier Tage
einplanen, um den Inselrythmus so richtig zu inhalieren!
Nach
fünf Tagen auf La Digue ging´s weiter
nach Praslin. Ein weiterer
Höhepunkt unserer Reise. Praslin ist eine wunderschöne
Insel, die vor
allem Naturliebhaber und Wanderer in ihren Bann ziehen
wird. Das
einzigartige Vallee de Mai (Nationalpark/UNESCO-Weltnaturerbe)
mit der
Meereskokosnuss (Coco de Mer), die bekanntlich nur
hier wächst, kann
man eigentlich nicht beschreiben, man muss es gesehen
haben! Ein
Spaziergang durch diesen atemberaubenden Nationalpark
ist der glatte
Wahnsinn! Palmen so hoch wie Hochhäuser und
Pflanzen so dicht, dass
man den Himmel nicht mehr sieht. Wir haben uns auch
eine Coco de Mer
mit nach Hause genommen - sie hat jetzt einen Ehrenplatz.
Wir freuen
uns jeden Tag aufs Neue, wenn sie uns begrüßt
und uns an die Seychellen
erinnert.
Unbedingt gesehen haben sollte
man auf Praslin natürlich ANSE
LAZIO. Der Strand wurde ja schon des öfteren unter
die zehn schönsten
Strände der Welt gewählt und das hat er
sich wirklich verdient!
Unglaublich weißer Sand, Palmen und Wasser,
das ich nun wirklich nicht
mit Worten beschreiben kann. Nur einfach türkisblau
würde für dieses
Farbenspiel nicht ausreichen.
Empfehlenswert ist
es, im Bon Bon
Plume-Restaurant direkt am Anse Lazio zu essen. Ein
Abendessen im
Sonnenuntergang (gegen Voranmeldung) mit Blick auf
dieses einzigartige
Fleckchen Erde bleibt mit Sicherheit unvergesslich.
Wir
würden allen
raten, die auf Praslin Urlaub machen, die Insel auch
zu Fuß zu
erkunden. Es gibt so viele traumhaft schöne
Plätze. Wenn ich sie jetzt
alle beschreiben würde, würde dieser Reisebericht
Stunden dauern. Wir
haben uns geschworen, beim nächsten Mal sicher
wieder mindestens eine
Woche auf Praslin zu bleiben (wenn nicht zwei). Gewohnt
haben wir
übrigens im Islander´s Guesthouse. Nette kleine
Guesthouses mit Garten
und hervorragender Küche. Allerdings muss man
dazu sagen, dass sie an
der Nodwestseite der Insel etwas abgelegen liegen.
Ein Mietauto oder
Taxi ist von hier aus also ratsam.
Zum Abschluss waren
wir noch in Mahé, allerdings
zu kurz um mehr
darüber schreiben zu können. Abschließend
noch einmal: Danke an Blue
Ocean Travel, vor allem an Kidd Lavigne für
die hervorragende
Organisation und an Cyril in Mahé und das
gesamte Blue Ocean-Team
vorort. Besser hätte es nicht klappen können!
Wir können nur jedem
empfehlen, sich die traumhaften und einzigartigen
Seychellen
anzuschauen. Wir haben täglich das Lied "Going
back to the Seychelles!"
im Kopf - wir kommen mit Sicherheit wieder!!!!
Eva
& Gottfried
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